Er wurde in Kairo als Sohn eines römischen Christen geboren. Sein Vater stammte ursprünglich aus Antiochia und war ein freigelassener Sklave. Nachdem er freigelassen wurde er als „Naqīb“ eingesetzt, was Aufsichtsamt ist. Aḥmad wuchs mit dem Qur‘ān auf und lernte seine Lesarten. Er lernte viele Aḥādīṯ auswendig und war bekannt für seine Zurückhaltung und Frömmigkeit. Er hatte einen ungewöhnlich schönen Charakter und war für sein gutes Benehmen bekannt. Er war, trotz der Menge seines Wissens, vorsichtig und hat aus Angst und Sorge niemals eine eigene Fatwā schriftlich verfasst. Er lehnte offizielle Lehrstellen ab und bevorzugte es seine Unterrichte in kleinen Kreisen abzuhalten. Einer seiner Lehrer war Taqī ad-Dīn as-Subkī. Er vollzog des Öfteren die Ḥajj und hielt sich oft und lange in den beiden heiligen Städten auf. Er starb im Ramaḍān 769 n.H. während der Pest.